| Gerhard „the coach“ Amtmann, Veranstalter des "PANACEO Ultra-Triathlon-Austria 2007", Konditionstrainer und Ernährungsberater, liefert ab sofort exklusiv für PANACEO-Newsletterabonennnten wertvolle Trainings-Tipps (Details zu ihm finden Sie auf www.sportproject.at und www.ultra-triathlon.at).
Ich arbeite nun schon seit über 10 jahren als Konditionstrainer für Extrem-, Profi-, ambitionierte Freizeit-Sportler und gesundheitsorientierte Menschen. Natürlich sind extreme Leistungen wie 24-Stunden-Läufe, Triathlon-Langdistanzen („Ironman“) oder die Ultra-Triathlons (2-fache bis 5-fache „Ironman“-Distanzen) mit einer Wettkampfdauer bis zu 7 tagen (!!!) spektakuläre und unfassbare Ereignisse für viele, aber bei genauerer Betrachtung offenbaren sich viele Gemeinsamkeiten zu "normalsterblichen" Menschen. Einige davon möchte ich in diesem Rahmen erwähnen:
Jeder Extremsportler hat einmal „klein angefangen“: Am Anfang (z.B. beim Schul-Sport oder als Jugendlicher in einem verein) war jeder nach 30 – 60 min sportlicher Betätigung mehr oder minder erschöpft. Auch bei Erwachsenen, die nach jahrelangem „Sitzen und Liegen“ mit Bewegung beginnen, zeigt sich dasselbe Bild!
Jeder gesundheitsorientierte Mensch ist am Anfang extrem: Nach jahrelangem bzw. jahrzehntelangem „Nichtstun“ sind die ersten 40 - 60 min Joggen (falls überhaupt durchführbar) mindestens so anstrengend wie für einen Extremsportler mit 40 Trainingsstunden pro Woche ein Marathonlauf unter 3 Stunden 30 min!
Die Ernährung eines Extremsportlers gleicht in der Zusammensetzung der eines fitnessorientierten Menschen zu mindestens 75 %. Der Hauptunterschied liegt nur in der Menge der Nahrungsaufnahme, der Hochleistungssportler konsumiert einfach dem Trainigsaufwand entsprechend mehr Kalorien!
Nahrungsergänzungen sind für alle gleichermaßen wichtig. Die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit steigt, meiner erfahrung nach, durch eine sinnvoll kombinierte Gabe von Vitalstoffen auf jeden Fall!
Auch bei den "Ruhezeiten" gibt es kaum Unterschiede. Sinn- und qualitätsvoll trainierte Extremsportler brauchen ebenso wie gesunde Menschen nicht mehr als täglich 6 – 8 Stunden durchgehenden Schlaf, um wieder „fit“ zu sein!
Wo liegt also der Unterschied?
Ein Unterschied (sicher der bedeutendste) liegt in den Trainingsjahren. Nur wer jahrzentelang vernünftig, qualitätiv hochwertig und mit „Freude an der Bewegung“ trainiert, kann extreme Leistungen über viele Jahre hinweg erbringen!
Erfolgreich gesundheits- und fitnessorientierte Menschen setzen sich einfach kleinere Ziele, verfolgen diese jedoch mit demselben Ehrgeiz wie die „extremen“ deren große Ziele!
Und eines ist sicher:
Betrachten Sie sich im Spiegel - Durch Ihre Lebensweise haben Sie sich größtenteils selbst so geformt, wie Sie jetzt sind.
Nur durch konsequente Änderung Ihrer Lebensweise verändern Sie auch Ihre "Form"!
Sie erreichen den Autor unter: office@sportproject.at.
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